Über mich
Am 05.09.1980 in Hamburg geboren, war sehr früh klar, wohin mich mein Weg führt. Im Alter von 4 Jahren war ich auf einem Familienurlaub in der Lüneburger Heide plötzlich verschwunden. Mein Vater fand mich zwischen den Beinen eines Pferdes, mit dem ich tags zuvor Freundschaft geschlossen hatte. "Schecki" und ich schliefen fest aneinandergekuschelt im Sand. Meine Eltern unterstützten meine Tierliebe, in dem sie mir den Aufenthalt auf einem Bauernhof möglich machten, sodass ich zwischen dem Alter von 8 bis 15 Jahren jede Ferien dort verbringen konnte. Es gab Ponys, Hunde, Schweine, Kaninchen und Katzen. Es war uns Kindern überlassen, uns selbstständig besonders um die Ponies zu kümmern. So lernte ich das Reiten ohne Sattel, später wurden mir drei junge Ponys zum Bereiten überlassen. Ich ritt sie ohne "Anleitung" und mit der Offenheit und der Intuition eines Kindes ein. Es gab dabei eine Regel für mich: Das Pony ist wie ein rohes Ei zu behandeln, nichts passiert mit Druck.
Meine Arbeit mit Tieren wurde zum Beruf, als ich endlich entschied, dass meine Berufung bei den Tieren liegt. Ich bewarb mich um einen der begehrten Ausbildungsplätze zur Zootierpflegerin. Mein Lehrbetrieb war der "Wildpark Schwarze Berge" bei Hamburg, in welchem ich noch ein weiteres Jahr nach der Ausbildung angestellt war, die letzten Monate als Revierleiterin. In meinem Revier habe ich mich um ein Drittel des Tierbestandes im Park gekümmert: Wisente, Konikpferde, Elche, Rotwild, Wildschweine, Damwild, Kaninchen, 3 Eulenarten, Baummarder, Steinmarder, Ratten, Mäuse, Waschbären. Vor meiner Revierleitung gehörten auch alle anderen Tiere des Parkes zu meinen Pfleglingen, so wie Ziegen, Otter, Wölfe, Störche, Füchse, Luchse, Hängebauchschweine etc. Als Zootierpflegerin habe ich sehr viele, sehr schöne Erfahrungen mit Tieren machen können, die mir in meiner Entwicklung halfen. Aber ich musste auch viele unschöne Erfahrungen machen, die zum Alltag der Zootiere gehören, wenn sie aus wirtschaftlichen Zwecken gehalten werden. Mir wurde klar, dass ich nicht ewig so arbeiten konnte. Während meiner Zeit im Wildpark Schwarze Berge kamen zwei Konik Pferde neu zu uns. Koniks sind eine Rückzüchtung des Tarpanes, einem Wildpferd. Ich sah es als meine Aufgabe an, das Vertrauen der Pferde zu gewinnen. Auch ein wildes Zoo-Pferd muss zum Hufschmied oder mal eine Tierarztbehandlung erdulden. Also bekam ich die Erlaubnis, mit den Pferden zu arbeiten. Bald zeichneten sich erste Erfolge ab. Allerdings ließ sich der Hengst zuerst nur von mir anfassen, ein Mitwirken von Fremden war sehr schwierig. Darum suchte ich nach Möglichkeiten und stieß auf die Arbeit von Monty Roberts. Ich lernte viel durch seine Bücher über die Körpersprache der Pferde und wie ich sie ausdrücken kann. Trotzdem fehlte mir das letzte Quäntchen, um nachhaltig zu arbeiten. Zum Ende meiner Wildpark-Zeit wurde klar: Das fehlende Quäntchen war die TTEAM Arbeit. Ich absolvierte einen Tageskurs in TTEAM Arbeit an Pferden und las mich in die Materie ein.
Aber mein Weg führte mich weiter, so wurde ich angestellte Tiertrainerin und Tierpflegerin an einer Filmtierschule. Der Arbeitsplatz erfüllte nicht meine Idealvorstellung vom Umgang mit Tieren. Vieles passierte zu Lasten der Tiere. Den 1., 2. und 3. Reiki Grad des Usui-Reiki habe ich bei meiner Freundin Maren (siehe Links) absolviert und bin somit Reiki-Meisterin. Ich nutze Reiki für mich, meine Kunden und mein nahes Umfeld, also für Mensch und Tier. Reiki ist ein erstaunlicher Energiefluß, den man über die Hände abgibt. Er kann heilen. Heute bin ich selbstständig und baue mir eine Zukunft auf. Ich bin ausgebildete Tierkommunikatorin und befinde mich kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung zum TTEAM Practitioner für Pferde. Zusammen mit meinem Freund und unseren Tieren wohnen wir in Stadthagen bei Hannover auf unserem eigenen Hof. Hier geht es zu meinen Tieren.
Guaranteed, von Eddie Vedder (Ein Auszug aus meinem liebsten Lied)
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Zu Hause bei Hamburg durfte ich gleichzeitig erst Voltigieren und dann Reiten lernen. Erst sattellos auf Isländern, später mit Sattel auf Schulpferden. Luise, das Shetlandpony; Schirocco, der Araber (Bild links); Oer, die Isländerstute und Danseur, der Hannoveraner gehörten zu meinen langjährigen Pflegepferden.
Zu dieser Zeit stieß ich fast gleichzeitig aus vielen Richtungen auf die Tierkommunikation und die TTEAM Arbeit. Meine Ausbildung zur Tierkommunikatorin begann, ich sammelte TTEAM Erfahrungen an meinem nächsten Arbeitsplatz: als Betriebsleiterin einer Hannoveranerpferdezucht. Auf diesem Hof kümmerte ich mich allein um 18 Pferde, hauptsächlich Jungpferde. Sie waren eine private Hobbyzucht und ich war frei, mit ihnen zu arbeiten. Ich lernte unglaublich viel über die TTEAM Arbeit. Mir wurde klar, wie sehr mir die Arbeit an Pferden gefehlt hatte und wie richtig sie sich anfühlte.