Was ist Tierkommunikation?

Tierkommunikation ist ein Begriff, der tatsächlich nur für die Telepathie mit Tieren steht. Lies hier, was das bedeutet.

Hund blickt nach oben

Wie kann man mit Tieren sprechen?

„Wie kann das funktionieren? Dinge über ein Tier herausfinden, ohne es zu kennen und sogar über Distanz?“ Das große Rätsel des “wie funktioniert das” können wir Dir leider nicht wissenschaftlich erklären (dazu empfehle ich das Buch “Das Nullpunktfeld” von Lynne Mc Taggart), sondern Dir nur sagen, was es ist:

Ein telepathischer Gedankenaustausch. Das bedeutet, dass Du im Tiergespräch tatsächlich Gedanken, Bilder und Gefühle mit dem Tier austauschen kannst. Und zwar über jegliche Entfernung, ganz egal wie weit. Das Foto des Tieres, welches ein Tierkommunikator für ein Gespräch braucht, ist dabei nicht sehr wichtig. Es ginge auch ohne Bild, wenn Du ihm oder ihr Dein Tier beschreibst. Dabei geht es weniger um das Aussehen an sich, sondern mehr darum, dass ein guter Tierkommunikator das Tier durch Deine Gedanken und Deine Beziehung zu ihm “findet” und es kontaktieren kann. Mit Foto ist das einfacher, damit trifft man es sicher auch ohne Dein Zutun. Auch das können wir Dir nicht richtig erklären, aber so ist es. Als kleine Vorstellungshilfe: Wenn Du an Dein Tier denkst, z.B. an einen Schäferhund, dann würde es Dir nie passieren, aus Versehen an einen anderen Schäferhund zu denken, weil Du Deinen eben kennst. Also sprechen wir auch mit Deinem, dem auf dem Foto, mit keinem anderen Schäferhund.

Das Tier wird in seiner Seele, seinem Geist, seinem Wesen, seinem Kopf kontaktiert. Das hat nichts mit seinem momentanen, körperlichen Dasein zu tun. Deshalb funktioniert Tierkommunikation über jegliche Distanz. Es ist weniger ein System, sondern mehr etwas, was einfach funktioniert, was immer da war. Dazu braucht man das Tier nur mal gesehen zu haben oder es beschrieben bekommen von jemandem, der es kennt oder man bekommt ein Foto. Damit “trifft” man seine Seele so gut wie immer.

Telepathische Kommunikation ist etwas, was alle Wesen können und tun. Für uns Westeuropäer ist es schwer vorstellbar, weil wir in unserer verbalisierten, modern gesellschaftlichen Welt so etwas nicht mehr bewusst nutzen. Die Fähigkeit dazu schlummert aber doch in uns und wir benutzen sie, unbewusst. Alte Naturvölker nutz(t)en es aber völlig natürlich, z.B. die Aboriginees in Australien.

Eine Leseempfehlung ist das Buch: “Endloses Bewusstsein” von Pim van Lommel, einem niederländischen Herzspezialisten. Es ist eine wissenschaftliche Berichterstattung über medizinische Erklärungen von Nahtoderfahrungen (NTE). Bei einer NTE erleben Menschen klares, überdeutliches Bewusstsein und das im Zustand des klinischen Todes, also ohne Gehirntätigkeit. Im Buch wird dargestellt, dass es keine biologische Erklärung für dieses Bewusstsein im Tod gibt und doch ist es unumstritten vorhanden. Die Menschen können z.B. genau sehen, was in den Minuten nach ihrem Tod passiert ist, was Angehörige getan haben, wie es um ihren Körper herum aussah, was gesagt wurde und so weiter.
Dies als kleiner Denkanstoß zu den Möglichkeiten unseres (Unter-) Bewusstseins. Tiere stehen uns dabei in nichts nach.

Tiergespräch mit einem Pferd

Ist Tierkommunikation nicht nur Interpretation?

Nein, es geht dabei gar nicht um Kenntnisse und das Ableiten daraus. Es geht tatsächlich um ein Gespräch, welches in den Köpfen zwischen Tier und Tierkommunikator geführt wird. Wie ein Telefongespräch mit einem Übersetzungsmedium irgendwo zwischen den beiden, welches beide sich verstehen lässt. Wenn du das selbst lernen möchtest, macht es Sinn, mal einen Kurs zu absolvieren. Dafür suchst du dir entweder jemanden in deiner Nähe, indem du links im Bild auf die Lupe klickst oder du gehst zu Catherin Seib in die Pferdeflüsterer Ausbildung, siehe Menüpunkt "Pferde Verstehen".

Gibt es Beweise dafür, dass Tierkommunikation funktioniert?

Bitte frag nicht nach Beweisgesprächen, in denen Du etwas von uns wissen möchtest, was Du schon weißt und was Dir beweisen soll, dass das funktioniert. Zum Beispiel was Dein Tier sieht, wenn es im Wohnzimmer auf dem Sofa liegt. Oder welche Eigenart es hat, wenn ihr irgendwo hin geht.

Beweisfragen zu beantworten ist uns mit dieser Intention unmöglich, weil das bedeutet, dass wir den Kontakt zum Tier nutzen, um getestet zu werden. Das passt nicht in die Idee, die ein Tiergespräch haben sollte. Es bricht das Vertrauensverhältnis. Wir sprechen mit Tieren, um sie reden zu lassen, damit Missverständnisse geklärt werden können, damit sie sagen dürfen, wie es ihnen geht. Wir möchten helfen und brauchen gegenseitiges Vertrauen für eine gute Gesprächsatmosphäre. Das ist eine fragile, schöne Verbindung, die wir durch Testfragen nicht verletzen sollten.

Stell Dir vor, Dein Kind ist bei einem Psychotherapeuten und es ist stumm. Der Therapeut sagt, es würde bei ihm in der Sitzung reden. Er würde dem Kind Fragen stellen und es würde auch antworten, wenn es mag. Und es sagt auch nur das, was es sagen mag und wie es selbst es empfindet. Würdest Du den Therapeuten fragen, ob er dem Kind eine Testfrage stellen kann, damit Du glauben kannst, dass Dein Kind tatsächlich spricht? Nein, weil das einen Vertrauensbruch zwischen Therapeuten und Kind bewirken würde: „So, jetzt sag mir mal was, was nur Mama wissen kann, damit sie mir auch glaubt!“. Das würde kein professioneller Therapeut machen und für das Kind wäre es kein großer Anreiz, weiterzureden. Du würdest lieber den Therapeuten machen lassen, um Dein Kind besser zu verstehen. Wir sind keine Therapeuten, sondern viel mehr Dolmetscher. Aber vielleicht verstehst Du, was wir meinen.

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